Der Düvelbot heißt jetzt Flowbot DIY

Aus Düvelbot wird Flowbot DIY

Der Flowbot DIY ist die direkte Weiterentwicklung des Düvelbots. Diese Weiterentwicklung ist für mich ein guter Grund, dem Roboter einen Namen zu geben, der international gut funktioniert und vor allem auch die Idee hinter dem gesamten Projekt beschreibt.

Flow: Steht für ein didaktisches Ziel, nämlich das Gefühl, wenn beim Konstruieren, Verdrahten und Programmieren alles ineinandergreift und Schülerinnen und Schüler voll und ganz „im Flow“ lernen.

Wofür der ganze Aufwand?

Die Idee zu diesem auf YouTube basierenden Lernkonzept stammt aus der Technikwerkstatt 4.0 und ja, ich gebe zu: Ich wollte mir die Arbeit im Unterricht so leicht wie möglich machen und alles auf die YouTube-Videos auslagern. Je besser die Struktur der Videos, der Website und der Zusatzmaterialien ist, desto weniger Arbeit habe ich mit diesem Projekt später im Unterricht, so der Plan.

Dieser Plan ist tatsächlich auch gut aufgegangen. Im Unterricht bin ich nur noch Lernbegleiter. Das Projekt Technikwerkstatt ist mittlerweile zu einem Hobby für mich geworden, welches zwar sehr zeitintensiv ist, aber auch viel Spaß macht. Hobby und Beruf vereint – perfekt!

Die Ursprünge

2022 habe ich mit verschiedenen Ideen experimentiert, um CAD, 3D-Druck, Elektronik und Informatik in einem Projekt zu vereinen. Zur Debatte stand z.B. die Air:Bit-Drohne, die ich mit Schüler*innen bauen und programmieren wollte. Statt Holz wollte ich mit den Schülern ein 3D-druckbares Chassis im CAD erstellen, leider hat sich dieses Projekt aber schnell als zu teuer und viel zu komplex in der Programmierung herausgestellt. Ein erstes Tutorial dazu könnt ihr hier sehen.

Etwas Einfacheres musste also her und so bin ich auf den SMARS-Roboter gestoßen, der mit einem Arduino betrieben wird. Mir persönlich war die Arduino- Programmierung aber zu hakelig, weshalb ich den Roboter eigentlich mit einem Calliope mini oder Micro:Bit als Gehirn betreiben wollte. So ein Roboter wäre einfach zu programmieren gewesen, aber für die Schüler viel zu teuer zum mit nach Hause nehmen. Also was tun?

Erste Flugversuche mit der Drohne inkl. Crash

Die Kooperation mit Funduino

Um das technische Fundament und die erste Hardware-Basis möglichst kostengünstig und einfach programmierbar umzusetzen, bin ich damals auf Ralf Snieders von Funduino zugegangen. Ralf ist ebenfalls Techniklehrer und wir kannten uns bereits aus einem Techniklehrer-Netzwerk. Meine Kriterien für den Roboter waren:

  1. Der Roboter muss möglichst günstig sein, damit die Schüler*innen ihn nach dem Zusammenbauen mit nach Hause nehmen können.
  2. Der Roboter muss blockbasiert programmierbar sein.
 

Ralf ist damals aus Kostengründen von meiner Micro:Bit Idee als Gehirn des Roboters weggegangen und hat stattdessen wieder auf meine ursprüngliche Arduino Idee als Basis des Roboters in Lernsituation 06 gesetzt. In dem Zuge wurde die Hardware um einen Infrarotsensor erweitert, mein ursprüngliches L293D-Motorshield wurde durch das L298N-Motorshield ersetzt und das Erweiterungsboard für den Nano hinzugefügt. 

In dieser Anleitung sieht man noch die ursprüngliche Hardware und auch das Gehäuse, welches Ralf damals designt hat. Dieses Gehäuse habe ich dann im Laufe der Jahre vor allem im Innenraum zur Version 1.0 und anschließend zur aktuellen Version 2.0 weiterentwickelt. Die nächste Version 3.0 ist bereits in Planung und soll alles noch etwas vereinfachen.

Nach der gemeinsamen Startphase gehen wir seit 2026 getrennte Wege. Funduino betreut weiterhin die ursprüngliche Version unter eigener Regie und eigenem Namen.

Ich treibe mit der Technikwerkstatt 4.0 die Weiterentwicklung des Roboters, der Unterrichtskonzepte und der Tutorials weiter voran und stimme alles aufeinander ab.

Was ändert sich für dich?

Für dich als Lehrkraft, Schüler oder Maker ändert sich hier in der Technikwerkstatt nichts! Der Flowbot DIY ist die direkte Evolution des Düvelbots. Auf der Website der Technikwerkstatt findest du ab sofort alle aktuellen Unterlagen, Tutorials, CAD-Dateien und Erweiterungen zum neuen Flowbot DIY und auch alle zukünftigen Weiterentwicklungen.